Darf ich vorstellen; Ningbo Teil 3 – Chenghuan Miao und Gulou

Mein absoluter Lieblingsplatz ist das Chenghuan Miao. Chenghuan Miao ist eigentlich ein Tempel, aber alle nennen dieses Gebiet hier wohl einfach so. Hier befindet sich jedenfalls ein kleines Shopping-Paradies. Zudem gibt es noch eine kleine Halle mit vielen Essständen. Schon am ersten Abend, als ich in Ningbo ankam wurde ich zu diesem Platz geführt und ich war total begeistert.

ningbo chenghuan miao4 (4)

ChengHuan Miao

Geht man geradeaus in dieses Gebäude rein kommt man gleich zu den ganzen Läden. Geht man links am Gebäude entlang kommt man zu der Halle mit den verschiedenem Essen. Gehen wir erstmal in das Gebäude rein. Gleich am Eingang trifft man auf diese goldene Statue. Diese Statue stellt Cai Shen dar, den Gott des Reichtums. Diese Statue soll wohl den Läden hier Glück und Reichtum verschaffen.

Shopping im Chenghuan Miao

Im Inneren kann man dann nun nach Lust und Laune auf 3 Etagen shoppen. Es ist aber kein großes modernes Einkaufszentrum, sondern eher viele kleine private Läden ohne richtige Marken (was ich auch eher bevorzuge). Dort gibt es eigentlich alles mögliche zu kaufen. Bekleidungen für Frauen, Männer, Schmuck, Accessoires, Deko-Zeug, Handy-Zubehöre, Schminke und vieles mehr. Die Dinge dort sind auch absolut niedlich. Das nervige hier ist nur, dass man ständig angesprochen wird und es keine festen Preise gibt. Man muss immer feilschen, sonst wird man leicht ausgebeutet. Mehr zur Einkaufs-Prozedur kann man hier lesen.ningbo chenghuan miao4 (1)

Food Market

Aber nicht nur wunderbar shoppen kann man hier, sondern auch sehr lecker essen. Es gibt vereinzelte Stände hier, aber gleich auch eine ganze Halle voller Essen. Wenn man diese Halle betritt, strömen einem gleich die verschiedensten Gerüche zu. Manchmal auch ziemlich unangenehme Gerüche. Denn dort gibt es auch Stinky Tofu zu kaufen. Es gibt aber wirklich sehr viele verschiedene Sachen zu essen, wie Meeresfrüchte, gegrilltes, Nudelsuppen und natürlich auch viele typische Gerichte von China, wie Baozi, Jiaozi, Wantan usw.

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Ich gehe aber nicht allzu oft hier essen, da es zu einem etwas weit weg von mir Zuhaus ist. Und zum anderen, weil ich es hier doch etwas unhygienisch finde. Generell finde ich Straßenessen, aber auch das Essen in Lokalen unhygienisch und ich koche meistens Zuhause. Aber ab und zu kann man ja eine Ausnahme machen^^

Tianfeng Ta

Hier in der Nähe befindet sich auch noch dieses nette Gebäude. Dieser Turm soll wohl das alte Wahrzeichen von Ningbo sein. Das Ursprüngliche Gebäude wurde im Jahre 695-696 erbaut. Irgendwann wurde dieser Turm wohl versehentlich in Brandt gesetzt. Im Jahre 1935 wurde es dann wieder neu erbaut. Drinnen war ich noch nie. Ich glaube aber für den Eintritt muss man auch Geld bezahlen.
Das hier war jetzt jedenfalls mein Lieblingsort in Ningbo 🙂 Ich bin mit dem Rundgang aber noch nicht ganz fertig.

Gulou

Hier ist eigentlich auch ein schöner Platz zum Einkaufen. Der Gulou Platz ist im altchinesischen Stil geblieben. Die Einkaufsstraße ist nicht vollgeströmt mit Hochhäusern, sondern vielen alten Gebäuden mit typischer chinesischen Architektur. Das Erkennungsmerkmal dieses Platzes ist dieser gelbe Uhrturm.ningbo gulou (1)

Ich werde dann hier wieder ein Cut machen. Im nächsten und letzten Teil werde ich euch noch einige vereinzelte Bilder und vielleicht mal die nicht so schönen Seiten von Ningbo zeigen.

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5 comments

  1. Das war wieder ein herrlicher Rundgang durch Deine Heimat, ich habe den Duft der Speisen regelrecht in der Nase und dabei Hunger bekommen :-). Ich hätte Lust Dich auf einem deiner Streifzüge zu begleiten und dann einzukaufen und zuhandeln, das finde ich herrlich, dieses Feilschen um ein paar Yuán.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende,
    Ophelia

    1. Hallo Ophelia,
      wenn dir das Feilschen Spaß macht, dann wärst du wirklich die beste Begleitperson für mich 😀
      Ich bin nämlich total schlecht im Feilschen 🙄

  2. Ich fand das echt faszinierend, wie sich ein und die selbe Stelle in einer Stadt am Tag mehrmals so stark veränderte, dass sie so grundverschieden aussah, dass man sich echt verlaufen konnte. Morgens war vor meinem Appartement eine kleine Einkaufsstraße, deren Läden geschlossen waren; die Straße selbst wurde von Autos befahren. Nachmittags waren die Einkaufsläden offen und keine Autos und das ganze gefüge der Straße hatte sich komplett geändert. Nachts waren weder Läden noch Autos zu sehen: der Nachtmarkt hatte begonnen. Und jedes Mal hatte ich fast den Eindruck, als ob alle Häuser komplett umgebaut worden waren.

    In Taiwan hab ich außerdem meine Liebe vor allem zur Nachtfotografie entdeckt. Nachts war es fast so hell wie Tagsüber, da die Beleuchtung zu stark war. Während ich hier in Deutschland einen Suchscheinwerfer brauche um eine halbwegs vernünftige Nachtaufnahme aufnehmen zu können, brauchte ich in Taiwan eine „Sonnenbrille“ für die Kamera bei Nacht. Faszinierend… 🙂

    Warum ich das schreibe? Irgendwie erinnern mich deine Fotos an „Zu Hause“. Hab wohl ein wenig Heimweh…

  3. Wow, wirklich tolle Bilder! *__* Ich bin gespannt auf den nächsten Post in dem du die nicht so schönen Seiten zeigst 😮 Das finde ich besonders interessant, weile jede Stadt schöne und schreckliche Ecken hat.

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