Schuluniformen in China

In China ist das Tragen einer Schuluniform Pflicht. Und zwar von der Grundschule bis zur Oberstufe. Die Schuluniformen bestehen hierbei aus einem „Jogginganzug“ und sowohl Jungs als auch Mädchen tragen solche Anzüge. Hauptsächlich bestehen diese Sportanzüge aus blau und rottönen. Manche Uniformen bestehen aber auch nur aus einem weißen T-Shirt/Hemd, einer Hose und einem roten Halstuch.schuluniformen china2

An manchen  Schulen gibt es aber auch ähnliche Schuluniformen wie in Japan. Sprich Matrosenanzug mit Faltenrock. Das sind dann aber meistens Privatschulen. Auch wie in Japan, gibt es in China speziell Uniformen für den Sommer und den Winter. Der einzige Unterschied in China besteht jedoch nur im verwendeten Material. Der Sportanzug bleibt.

Viele Chinesen selbst finden diesen „Style“ für sehr hässlig und beneiden die Schuluniformen anderer Länder.

Einige Regeln an chinesischen Schulen

An chinesischen Schulen gibt es viele Dinge, die verboten sind. Da ich selbst nie auf einer chinesischen Schule war, kenne ich die Dinge auch nur vom hören her.
-Schminkverbot für Mädchen
-Keine gefärbten oder gelockten Haare.
-Kurzhaarschnitt für Jungs (hat sich heutzutage evtl. schon gelockert).
-Daten! Jungs und Mädchen dürfen offiziell keine Beziehungen eingehen.
…..

 

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5 comments

  1. Also entweder sackartige Jogginganzüge oder altkommunistische
    Blusen mit Halstuch….vorteilhaft ist das nicht.
    Und…nicht schminken können…geht gar nicht !
    Passt nicht zu einem modernen China !

  2. Keine Beziehung eingehen zu finde ich nicht so gut. Na klar möchte ich nicht, dass man sich auf dem Schulhof „auffrisst“, aber die Heimlichtuerei ist für den späteren Karriereverlauf auch nicht vorteilhaft. Darf man erst nachdem man Karriere gemacht hat „lieben“ .-.?
    Wirklich sehr interessanter Blog !

    1. Ich glaube viele denken auch noch, dass die noch viel zu jung für Beziehungen sind… (nur meine Vermutung). Wenn ich mit meinem Mann durch die Stadt laufe und er ein junges Pärchen in Schuluniform sieht, rümpft er nur die Nase: „Also sowas hätte man damals nie öffentlich auf der Straße gesehen“.
      Die Chinesen sind da der Meinung, dass das das Lernen beeinflusst und sich dadurch die Noten verschlechtern, weil man ja nur noch Liebe im Kopf hat.
      Die Chinesen haben da einfach ne ganz andere Denkweise O.O

  3. Hallo Ting Ting,
    die Auffassung deines Mannes, könnte urdeutsch sein. Auch was du über die Regeln für Chin. Schüler schreibst, kommen älteren Deutschen sehr bekannt vor.
    Bis etwa 1955 legte man Beamtinnen, wenn sie heirateten, nahe, ihren Dienst zu quittieren. Das ist auch der Grund, warum es viele ältere Lehrerinnen (Beamtinnen) gab, die unverheiratet blieben. Sollten sie mal Männerbesuch haben, war es angezeigt, das der spätetstens um 10:00h die Wohnung verließ und das bei Volljährigkeit. Bis etwa 1970 war es quasi unmöglich bei der Freundin/Freund zu übernachten. Denn, wenn es dem bösen Nachbarn mißviel, konnte er die Eltern wg. Kuppelei anzeigen und die Polizei mußte kommen. Und bis 1960 konnte der Ehemann ohne es begründen zu müssen den Beruf seiner Frau kündigen. Sie konnte auch ohne seine Genehmigung kein Konto einrichten.
    zB mußten in Australien Beamtinnen, wenn sie heirateten, umgehend ihren Beruf aufgeben. Du siehst, das Leben damals war für Frauen sehr restriktiv.
    mfg hdw

    1. Hallo Horst Dieter,
      da wird einem mal wieder bewusst, wie schnell sich Zeiten ändern können…
      Meiner Meinung nach ist es in Deutschland jetzt aber zu extrem ins Gegenteil gerutscht. Die Eltern viel zu locker zu den Kindern. Wenn man bedenkt, wie früh die Kinder schon mit allem anfangen.
      Wenn ich sehe, wie 12jährige schon einen auf „erwachsen“ tun…. finde ich schlimm sowas. Aber naja, das ist nur meine persönliche Meinung.

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