🍜 Kyotos traditionelle Süßigkeiten (Omiyage)

Wer nach Kyoto reist kommt eigentlich kaum um die traditionellen Süßigkeiten dieser Stadt herum. Sie werden an vielen Touristischen Orten und Bahnhöfen angeboten. Um genau zu sein handelt es sich um Omiyage. kyoto-omiyage

Was sind Omiyage?

Wenn man in Japan einen Ausflug macht, egal ob ins Ausland oder in die Nachbarstadt, gehört es zur Sitte den lieben Daheim (Freunde, Familie, Arbeitskollegen) von diesem Ort etwas mitzubringen. Diese Mitbringsel nennt man Omiyage und bestehen in der Regel aus lokalen Spezialitäten, wie Snacks, Süßigkeiten oder ähnliches. Fast jede Stadt in Japan hat seine eigene lokalen Spezialitäten. Man findet diese Speisen an Touristen Orten oder Bahnhöfen und sie sind natürlich handlich und fürs Auge gut verpackt. Bereit zum verschenken. Eigentlich sind Omiyage zum verschenken gedacht. Ich habe die meisten aber selbst gegessen *hust* Einige dieser Omiyage aus Kyoto möchte ich euch gern  vorstellen.

Cha No Ka (Malebranche)

Cha No Ka von Malebranche sind Matcha Kekse mit weißer Schokolade im Inneren. Die Kekse werden aus sorgfältig ausgewählten Grüntee Blättern aus Kyoto hergestellt. Das besondere an diesen Keksen ist der reichhaltige Grüntee Geschmack. Der leicht bittere Geschmack des Kekses und die süßlich weiße Schokolade optimieren den Geschmack. Die Kekse sind wirklich sehr lecker. Aber dafür ist der Preis auch echt heftig! Für eine Schachtel (10 Kekse) habe ich ganze 12€ bezahlt.

Meine Wertung: Ganz ehrlich…ich würde den Preis nicht nochmal bezahlen. Die Kekse sind zwar wirklich lecker, aber ich bezahle doch nicht nochmal über einen Euro für EINEN Keks. Das ist es mir dann doch nicht wert. Ein mal probieren, ok. Aber kein zweites mal für so einen Preis. Um ehrlich zu sein, ich weiß gar nicht, was ich mir dabei gedacht habe. Eigentlich habe ich gar nicht gedacht und mir das einfach gekauft, haha. Erst im Nachhinein ist mir aufgefallen dass ich für den selben Preis gut zu mittag Essen hätte können in Japan.

Nama Yatsuhashi (ungebacken)

Nama yatsuhashi sind wahrscheinlich die beliebtesten Miyagi aus Kyoto. Die traditionelle Füllung ist eine süße Bohnenpaste. Der äußere Teig besteht aus Reismehl und wird zu einem Dreieck gefaltet. Es gibt aber auch noch viele Variationen, zB die Geschmäcker Schokolade, Erdbeere, Pfirsich, Banane, Zimt, etc. Wir waren in einem Laden nähe des Kiyomizu Dera Tempels und dort konnte man sich nach belieben durch alle Geschmäcker durchprobieren. Gekauft hatte ich letztendlich die Geschmäcker Soda und Pfirsich.

Meine Wertung: Da man im Laden die Sachen vorher probieren durfte, konnte ich mir gut einen Überblick verschaffen, wie die verschiedenen Geschmäcker schmecken. Aber man, die Dinger sind so sättigend. Nach drei kleinen Stückchen hat man schon genug von. Zum Ende hin schmeckte alles gleich. Nämlich klebrig und total süß. Soda hatte ich als erstes probiert gehabt und fand es ganz lecker. Von daher hatte ich mir auch eine kleine Tüte gekauft. Den Pfirsich Geschmack hatte ich mir gekauft, weil es so eine schöne Farbe hatte 😀 Probiert hatte ich es vorher nicht, da ich schon so satt war.
Was ich noch lecker fand waren die Nama yatsuhashi mit Zimt Geschmack. Die traditionelle Version mit roter Bohnen Paste mochte ich aber nicht. Die rote Bohnen Paste kenne ich ja schon von China. Kann mich einfach nicht damit anfreunden.
Eine kleine Tüte mit 5 Scheiben kostet ca. 3€. Also wesentlich günstiger als die Kekse. Aber der Geschmack hat mich auch nicht so umgehauen. Allgemein fand ich die Nama yatsuhashi einfach viel zu süß. Mit weniger Zucker hätte es mir wahrscheinlich besser gefallen. Fazit: kann man probieren, hat mich aber nicht umgehauen.

Yatsuhashi (gebacken)

Yatsuhashi bestehen aus zermahlenem Reis, welches dann mit Zimt und Zucker vermischt wird. Die Form dieses Kekses soll an eine Brücke oder eine Koto (ein traditionelles Musikinstrument) erinnern. Schmecken tut dieses Gebäck eigentlich nur nach einem harten Keks mit Zimtgeschmack. Ich hatte die Kekse zu meinem Matcha Eis dazu. Weiß also gar nicht, was die einzeln wohl gekostet hätten.

Kyo Baumkuchen

Ja, ihr habt richtig gelesen. Baumkuchen. Ich habe den Kyo Baumkuchen an vielen Orten und auch Supermärkten gesehen. Habe es selbst aber nicht probiert, da mir der Name irgendwie zu „vertraut“ vor kam. Baumkuchen kriege ich doch auch in Deutschland oder? Warum soll ich mir den dann in Japan kaufen? Erst im Nachhinein habe ich erfahren, dass das eine Spezialität von dort ist… Mist. Baumkuchen ist eines der beliebtesten Backwaren in Japan, welches einst von einem deutschen Konditor her gebracht wurde. In Kyoto gibt es einen sehr speziellen Baumkuchen, der aus Matcha und Tofu besteht. Habe leider kein Bild von gemacht, sieht aber in etwa so aus. baumkuchen-japan

In irgendeinem Supermarkt habe ich dieses Bild gemacht. 1059Yen (fast 10€) für so zwei kleine Stücke. Ihr könnt euch dann wahrscheinlich vorstellen, warum ich mir das nicht gekauft habe… Andere Süßigkeiten, die ich noch sehr oft gesehen habe, waren dann noch so kleine bunte Zuckersterne. Weiß aber nicht mehr wie die genau heißen. Und noch bekannt in Kyoto sind die KitKat mit Matcha Geschmack. Die soll es wohl auch nur hier geben? Überhaupt gibt es in Japan ja die verrücktesten KitKat Sorten. Selbst probiert habe ich schon KitKat mit Käsekuchen, Erdbeere, Himbeere, Halloween (Kürbis) und natürlich Matcha Geschmack. Geschmäcker, die ich noch gesehen habe, sind zB Ostern Special (ka wonach das schmeckt) und Kirschblüten. Naja, das waren nun jedenfalls die Omiyage, die mir besonders ins Auge gefallen sind.

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2 comments

  1. Hallo Ting Ting,
    letztens habe ich japanische Chips gegessen. Irgendwas zwischen salzig und Honig. Schmeckten sehr nach mehr. 😉 Etwa 1h dann war das Thema durch. 🙁 Glücklicherweise war die Kalorienangabe in Japanisch. Du weißt, die netten kleinen Strichzeichnungen wie sie die Chinesen auch kennen. Jedenfalls schmeckten sie zu gut als das ich sie nochmal bestellen werden. 😉

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