⛩ Fushimi Inari Schrein – Füchse und Torii Tore

Bevor es zum eigentlich Text geht eine kurze Anmerkung. Ab morgen geht es für mich 10 Tage nach Guiyang. Von daher werde ich Kommentare erst freischalten können, wenn ich wieder da bin. Also nicht, dass ihr euch wundert^^
Und zu meinen Japan Reiseberichten. Oh man, da komme ich echt nur schleppend voran. Ich habe schon viele angefangen zu schreiben, aber noch nicht beendet. Ich denke ich werde einige Berichte pausieren und dann weiter schreiben, wenn ich wieder mehr Lust dazu habe. Aber nun zum eigentlichen Text. Zum Fushimi Inari Schrein.

Fushimi Inari Schrein

Der Fushimi Inari-Schrein ist Shinto-Schrein in Kyoto. Wenn man an den Fushimi Inari Schrein denkt, kommen einem zuerst die tausenden von grell orangenen Torii Toren in den Sinn. Die Tore sind sehr nah beieinander aufgestellt und verlaufen zu einem Weg, der zum heiligen Berg Inari hinauf führt. Die Torii Tore sind allesamt Spenden von Unternehmen, Organisationen oder Personen zum Dank für ihren Wohlstand und in der Hoffnung Glück und Erfolg in der Zukunft zu erlangen. Man sieht sogar an jedem Tor die Namen der Personen / Unternehmen und das Datum, wann gespendet wurde. Die Spenden für kleine Tore beginnen ab einigen hunderttausend Yen und große Tore können sogar über eine Millionen Yen kosten (etwa 9.000€).

Kurz zur Geschichte

Inari ist die Gottheit des Reises. Es gibt viele Interpretationen, wie diese Gottheit ausschaut und es wechselt auch von Ort zu Ort. Meistens wird die Gottheit aber als alter Mann dargestellt, der einen Sack Reis trägt, gefolgt von zwei weißen Füchsen. Die Füchse gelten als Bote der Inari. Teilweise wird die Gottheit auch selbst in Fuchsgestalt dargestellt. Von daher sieht man hier im Schrein auch sehr viele Fuchsstatuen. Oft tragen diese Füchse eine Sutrenrolle oder ein Wunsch­juwel im Maul. Zudem werden vielen Füchsen rote Lätzchen aufgesetzt. Die rote Farbe soll vor bösen Dämonen schützen.

Unser Trip zum Fushimi Inari Schrein

Wir sind dieses mal sehr früh losgegangen, da wir das große Gedränge am späten Nachmittag vermeiden wollten. Das gute an dieser Anlage ist, dass sie rund um die Uhr geöffnet ist und man keinen Eintritt zahlen muss. Wir sind kurz vor 7:00 Uhr morgens dort angekommen. Und das frühe Aufstehen lohnt sich wirklich. Bis auf einige Wanderer hatten wir sehr viel Privatsphäre. Wir hatten so viele gute Chancen Fotos zu machen, ohne dass tausend andere Touristen mit auf dem Bild sind.

Unten auf den zwei Bildern seht ihr einmal rechts unseren Startpunkt und links bis wohin wir gelaufen sind. Wir haben den Berg also nicht ganz bestiegen, da man für den ganzen Weg gute 3-4 Stunden benötigt. Und da ich gelesen hatte, das der gesamte Weg eigentlich gleich ausschaut, sind wir nur soweit gelaufen, wie uns gerade danach war. Ich weiß also gar nicht so recht, ob ich oben irgendwas verpasst habe. Ich vertraue aber den Reisetipps, die ich gelesen habe, und hoffe, dass ich oben nicht irgendetwas atemberaubendes verpasst habe….. 😯

An Tempeln und Schreinen auf unserer Reise hat mich dieser hier am meisten begeistert. Die Atmosphäre war wirklich wunderschön. Es war wirklich ruhig dort und man konnte der Natur lauschen. Zum einen lag es wahrscheinlich daran, dass wir so früh dort waren, zum anderen vielleicht weil dieser Schrein mitten auf einem Berg liegt. Und so mit der Natur verbunden ist. Hier unten ein ganz kurzes Video, damit ihr euch mal hinein fühlen könnt. Man kann auch noch ganz deutlich die Zikaden zirpen hören.

Und wenn ihr Lust auf mehr Bilder haben solltet, habe ich hier eine kleine Bildergalerie erstellt: http://tingtingsnest.com/kyoto-in-bildern/

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