Mahua (麻花, máhuā) sind eine traditionelle chinesische Snack-Spezialität, besonders bekannt aus Tianjin. Die gedrehten, frittierten Teigstangen sind außen knusprig und leicht süß, vergleichbar mit sehr knackigem Gebäck oder dünnen, frittierten Brezeln.
Je nach Region gibt es weichere oder süßere Varianten, bei denen Hefe oder Backpulver verwendet wird. Diese werden luftiger und weniger knusprig. Die hier vorgestellte Version ist bewusst ohne Hefe und ergibt eine eher knackige Konsistenz. Allerdings gilt wie bei Donuts oder Berlinern: besser in Maßen genießen.
Alle Zutaten auf einem Blick:
• 2 Eier
• 30 ml neutrales Öl
• 20 g Zucker
• 1 Prise Salz
• ca. 500 ml Erdnussöl (oder anderes hitzebeständiges Öl) zum Frittieren
Optional:
• Sesam zum Bestreuen
• Puderzucker oder Zuckerguss
Mahua - Die Zubereitung
1. Teig herstellen
Eier, Zucker, Öl und eine Prise Salz in einer Schüssel verrühren, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat. Das Mehl hinzufügen und zu einem glatten, nicht klebrigen Teig verkneten. Falls nötig, minimal Mehl ergänzen. Den Teig abgedeckt etwa 20 Minuten ruhen lassen.
Den Teig dünn ausrollen (ca. 3–4 mm dick) und in lange, schmale Streifen schneiden.
Je zwei Streifen nebeneinanderlegen und beide in eine Richtung eindrehen. Anschließend die beiden gedrehten Stränge miteinander verschlingen und leicht zusammendrücken, sodass eine typische gedrehte Form entsteht.
3. Frittieren
In einem Topf ausreichend Öl auf etwa 170–175 °C erhitzen.
Die Mahua portionsweise ins heiße Öl geben. Nicht zu viele gleichzeitig frittieren, damit die Temperatur stabil bleibt.
Goldbraun ausbacken und dabei mehrmals wenden. Das dauert etwa 3–4 Minuten.
Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Konsistenz & Geschmack
Die Mahua sollten außen knusprig und innen leicht mürbe sein. Je dünner der Teig ausgerollt wird, desto knackiger werden sie.
Nach Belieben können sie mit Puderzucker bestäubt oder mit Zuckerguss überzogen werden. In manchen Regionen werden sie zusätzlich mit Sesam bestreut.❀
Wusstest du...
Einer Überlieferung zufolge durften während eines mehrtägigen Festes keine offenen Feuer verwendet werden. Deshalb bereitete man haltbare, bereits frittierte Speisen vor – darunter auch Mahua, die mehrere Tage genießbar blieben.
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Mahua Rezept zum Ausdrucken
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ZUTATEN
200g Mehl
30ml Öl
2 Eier
20g Zucker
Erdnuss Öl zum frittieren
ZUBEREITUNG
2. Mehl hinzugeben und weiter verrühren.
3. Den Teig gut durchkneten und 20 Minuten ruhen lassen.
4. Den Teig ausrollen.
5. Dünne längliche Streifen heraus schneiden.
6. Zwei Streifen nehmen und miteinander verdrehen. Von beiden Seiten in zwei verschiedene Richtungen.
7. Eine Seite festhalten und die andere Seite in entgegengesetzter Richtung drehen. Es sollte eine Art „Schleife“ entstehen.
8. Öl zum frittieren vorbereitet werden.
9. Sobald das Öl heiß genug ist, die Teigstangen in das Öl gleiten lassen.
10. Sobald die Teigstangen auf beiden Seiten goldbraun sind, können sie herausgenommen werden.

8 Kommentare
Sieht lecker aus. Werde ich mal bei Gelegenheit nachmachen. ^_^
Ist das ähnlich wie You Tiao oder doch eher was anderes?
Das sind zwei verschiedene Speisen, obwohl beide frittiert werden. Youtiaos sind ja sehr soft. Man kann die gut mit zwei Fingern zusammen drücken. Bei der Zubereitung von Youtiaos benötigt man „High-Gluten Mehl“ und Backpulver.
Die meisten Mahua sind sehr hart und knusprig (gibt sehr viele verschiedene Sorten).
Youtiao Bild
Mahua Bild
ha, solche kenne ich.
die heissen bei uns hasenohren. weden nicht gekordelt sondern in rauten
geschnitten und frittiert bis sie blasen werfen. puderzucker drauf oder vorher
füllen. lecker ! die habe ich als kind geliebt. wie klein doch die welt sein kann.
lg
Das klingt auch lecker. Ich denke die Hasenohren sind dann eher etwas dünner als die Mahua? Stelle mir das irgendwie gerade wie die Frühlingsrollen meines Vaters vor, weil die auch Blasen „werfen“ :mrgreen:
Sowas habe ich auch schon mal öfters in den Frühstücksbuden gesehen. Ich habe es aber noch nie probiert weil einfach zu viel Fett drauf ist.
Meinst du die Youtiao? Ja, die werden sehr oft zum Frühstück verspeist. Ich esse sie ab und zu mal zum Frühstück (mit anderen Sachen dazu). Ist aber wirklich schon eine Ladung Fett bei :D
Oh, ich glaube das kenne ich. :D