In China wird vom Tier eigentlich alles verwertet. Füße, Ohren oder Innereien sind dort ganz normaler Bestandteil der Küche und teilweise sogar teurer als das „klassische“ Fleisch.
Auf den ersten Blick wirkt es für viele ungewohnt. Aber eigentlich: Ist es wirklich ein Unterschied, ob man eine Entenzunge oder eine Entenkeule isst? Ente bleibt Ente.
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Wie Entenzungen zubereitet werden
Entenzungen gibt es in China in vielen Varianten. Sie können frittiert, geschmort oder gewürzt als kalter Snack serviert werden. Besonders häufig findet man sie vakuumverpackt im Supermarkt – ungefähr vergleichbar mit einem herzhaften Snack wie Mini-Salami.
Meist sind sie kein Hauptgericht, sondern eher etwas zum Nebenbei-Essen. An den Seiten sitzen kleine Knochen, die man nicht mitisst. Der Rest kann ganz normal gegessen werden.
Wie schmecken Entenzungen?
Überraschend unspektakulär.
Die Konsistenz ist eher fest und leicht knorpelig. Geschmacklich erinnern sie an gewürztes Entenfleisch, nur etwas intensiver. Ich fand sie eher wie einen Knabbersnack, nichts „Schockierendes“, sondern einfach ungewohnt.
Im Grunde kaut man darauf herum wie auf einem würzigen Fleischsnack… nur eben mit kleinen Knochen.
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Fazit
Viele Dinge wirken nur deshalb seltsam, weil man sie nicht kennt. In China gehören Entenzungen einfach zu den normalen Snacks und nach dem Probieren verlieren sie ziemlich schnell ihren exotischen Ruf.

1 Kommentar
Sau Lecker! ;p