Die Kartoffeln sollen außen leicht knusprig sein, die Auberginen weich und saftig, die Paprika noch etwas Biss haben. Klassisch besteht das Gericht aus drei Farben: lila (Aubergine), gelb (Kartoffel) und grün (Paprika). Ich nehme manchmal zusätzlich rote Paprika – das ist nicht traditionell, funktioniert aber genauso gut.
Alle Zutaten auf einem Blick:
Hinweis: Ohne Portionsangaben – chinesische Gerichte werden gemeinsam geteilt. Warum das so ist, erkläre ich hier
🥢 Grundzutaten
• 400 g Kartoffeln
• 200 g Paprika (grün oder gemischt)
• Öl zum Frittieren und Braten
• 2–3 Knoblauchzehen, fein gehackt
• 5 g Ingwer, fein gehackt
• 1 Frühlingszwiebel, in feine Ringe
🌶️ Für die Sauce:
• 2 TL Zucker
• 1 EL chinesischer Reiswein (z. B. Shaoxing)
• 2 TL helle Sojasauce
• etwas Maisstärke
Di San Xian - Die Zubereitung
Alle Gemüsesorten waschen. Kartoffeln schälen. Auberginen und Paprika von den Stielen befreien, Paprika entkernen. Alles in mundgerechte Stücke schneiden.
Kartoffeln und Auberginen jeweils 2–3 Minuten vorgaren (klassisch in heißem Öl oder – praktischer – kurz in der Mikrowelle).
Danach reichlich Öl im Wok erhitzen und zuerst die Kartoffeln frittieren, bis sie außen goldgelb und leicht knusprig sind. Herausnehmen und beiseitestellen. Anschließend die Auberginen frittieren, bis sie weich sind. Ebenfalls herausnehmen.
In einer kleinen Schüssel helle Sojasauce, Zucker, Salz, Kochwein, etwas Wasser und etwas Stärke glatt verrühren. Beiseitestellen.
Das Frittieröl aus dem Wok abgießen. Etwas frisches Öl hineingeben und die Paprika kurz anbraten (ca. 1 Minute). Sie sollen am Ende noch knackig sein.
Nun den Wok erneut erhitzen, etwas Öl hineingeben und Frühlingszwiebel, Ingwer sowie die Hälfte des Knoblauchs anbraten, bis es aromatisch duftet.
Kartoffeln, Auberginen und Paprika dazugeben und alles kurz durchschwenken.
Die Sauce einrühren und unter ständigem Rühren etwa 1 Minute köcheln lassen, bis alles leicht glänzt und gebunden ist.
Den restlichen Knoblauch unterheben, einmal durchschwenken und sofort servieren. ❀
Wusstest du...
… Di San Xian wird in Nordchina oft als günstiges Alltagsgericht gekocht. Ursprünglich wurden Kartoffeln sogar erst relativ spät Teil des Rezepts, nachdem sie in China verbreiteter wurden. Heute gehören sie fest dazu – vor allem wegen der knusprigen Textur.
Hinweis: Einige Links in diesem Beitrag sind Affiliate-Links. Wenn du darüber etwas kaufst, unterstützt du meine Arbeit. Für dich ändert sich am Preis nichts.
Drei Schätze von der Erde – Rezept zum Ausdrucken
Ausdrucken
ZUTATEN
ZUBEREITUNG

13 Kommentare
Dieses Gericht habe ich in China oft und sehr gerne gegessen. Gibt es für die Zutaten ungefähre Mengenangaben? Das würde das Nachkochen etwas erleichtern :-)
Hallo Elena,
bin gerade im Urlaub. Wenn ich wieder zuhause bin, schaue ich nochmal drüber mit den mengenangaben ^^
Hallo Elena,
habe das Rezept nun etwas angepasst.
Dringend war es ja nicht. Ich hoffe ich habe den Urlaub nicht gestört. Dann werde ich mal einen Kochversuch starten. Dankeschön!
Nein nein, ganz und gar nicht. Bin seit letzter Woche ja wieder aus dem Urlaub zurück^^ Wünsche dir dann gutes Gelingen.
Was für eine Bohnenpaste benutzt Du bitte? Im Asienladen gibt es so viele!
Danke.
Hier ist die Pi Xian Bohnenpaste gemeint. Du kannst es aber auch weglassen, ist für dieses Rezept nicht so wichtig. Die Pi Xian Bohnenpaste verleiht dem Gericht nur eine kleine scharfe Note. Ist aber eigentlich nicht typisch für das Gericht.
Danke, Ting Ting!
Tja, ich habe mich gestern erst mal mit Miso beholfen. Mein nächster Weg führt aber in den Asienladen!
Zusatzfrage: Was für einen Wok und welche Hitzequelle hast Du? So einen dünnwandigen über Gas? Oder einen schweren Gusseisernen, oder Aludruckguss mit Teflon?
Hier in der neuen Wohnung haben wir keinen Gasherd mehr. Ist mir etwas zu gefährlich. Haben einen normalen Elektroherd + Wok aus Gusseisen.
Hhmmm…. köstlich. Ich mache alles auch auf einem normalen Elektroherd und mit einer etwas höheren Pfanne. Fast wie in China. Danke für die tollen Rezepte, Ting Ting, selbst wenn man das Kochen nicht eh schon in China gelernt hätte, kann man alles leicht nachkochen.
Hallo Nadine,
vielen Dank für deinen Kommentar :)
Ich finde auch mit einem Elektroherd lässt es sich am angenehmsten kochen. Das Feld wird schnell warm und auch sehr heiß, was für die chinesische Küche wichtig ist. Bei meinen Eltern in China gibt es noch ein Gasherd, auch sehr angenehm zu kochen, jedoch bisschen gefährlich, falls man vergessen sollte, die Gaszufuhr abzuschalten.
Klingt nach einem eher einfachen Rezept. Ist auf jeden Fall ein Test wert!
Ja, dieses Rezept ist sehr simpel. Ich wünsche dir gutes Gelingen :)