Reis ist in China Alltag. Er steht fast bei jeder Mahlzeit auf dem Tisch, meistens ganz schlicht als Beilage. Manchmal forme ich ihn aber ein wenig um. Nicht kompliziert, nicht kunstvoll. Einfach nur so, dass es etwas freundlicher aussieht.
Gerade bei Gerichten wie Gulasch, Curry oder Suppen wirkt der Teller dadurch gleich ein bisschen lebendiger.
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So funktioniert es
Der Reis sollte noch warm sein, dann lässt er sich gut formen.
Ich drücke ihn entweder mit den Händen zusammen oder benutze eine kleine Schüssel als Form. In meinem Beispiel ist daraus ein kleiner Bär geworden, es geht aber genauso gut mit ganz einfachen Formen.
Für Details wie Augen oder kleine Elemente nehme ich Algenblätter (Nori), die man eigentlich vom Sushi kennt. Die lassen sich mit einer Schere zuschneiden. Wenn man keine Algen hat, funktionieren auch andere Zutaten, die farblich auffallen, etwa Gemüse oder Kräuter.
Mehr steckt nicht dahinter.
Am Geschmack ändert sich natürlich nichts. Aber wenn man fast täglich Reis isst, freut man sich über kleine Abwechslung auf dem Teller. • Gekochter Reis Reis kochen und leicht abkühlen lassen. In gewünschte Form bringen. Details aus Nori ausschneiden und auflegen. Sauce oder Beilage daneben anrichten. Servieren.
Kein Food-Art-Projekt. Kein Perfektionsanspruch. Nur eine kleine Idee, wie man aus einer simplen Beilage etwas Persönlicheres machen kann.
ZUTATEN
• Nori (Algenblätter)
• Curry, Gulasch oder Sauce nach Wahl
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