♨Süßsaure Rippchen – Tang Cu PaiGu

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Veröffentlicht: Aktualisiert: 15,4K Aufrufe 2 Minuten Lesezeit

Tang Cu Pai Gu (糖醋排骨), wörtlich „süßsaure Rippchen“, ist ein Klassiker der chinesischen Küche besonders beliebt in Shanghai und Ostchina.
Das Fleisch ist zart in der Konsistenz und durch die Soße sehr stark im Geschmack. Die schöne rotbräunliche Farbe kommt vom Kandis Zucker. Die nachfolgende Kochmethode ist einer sehr gängige Methode und wird z.B. auch bei Hong Shao Rou verwendet. Hierbei wird das Essen langsam in Sojasauce und Zucker geschmort und das Fleisch erhält danach seine typisch rotbraune Farbe.

Alle Zutaten auf einem Blick:

Hinweis zur Portionsangabe Dieses Rezept kommt bewusst ohne feste Mengen für Personen aus. In der chinesischen Küche wird selten in Portionen gedacht. Warum das so ist und wie du Rezepte trotzdem gut einschätzen kannst, erkläre ich hier: → Authentisch chinesisch kochen 

    •    500 g Schweinerippchen, in ca. 4–5 cm Stücke geschnitten
    •    30 g Kandiszucker
    •    3 EL schwarzer Reisessig
    •    1 EL helle Sojasauce
    •    ½ EL dunkle Sojasauce
    •    1 EL chinesischer Kochwein (Shaoxing)
    •    ½ TL Salz (nach Geschmack)
    •    Wasser oder Brühe
    •    Weißer Sesam & Frühlingszwiebeln zum Garnieren

In Deutschland bekommt man leider selten so klein geschnittene Rippchen. Es ist aber wichtig, damit sie besser den Geschmack aufnehmen können und sind später beim Essen mit Stäbchen auch handhabiger.

Süßsaure Rippchen - Die Zubereitung


Rippchen gründlich waschen, in kochendes Wasser geben und 5–10 Minuten blanchieren.
Abgießen, kurz abspülen und etwas Kochwasser für später aufbewahren.


Rippchen mit Kochwein, heller & dunkler Sojasauce und 2 EL Reisessig vermengen und 20 Minuten marinieren lassen.


Rippchen aus der Marinade nehmen (Marinade aufbewahren).
In wenig Öl rundherum goldbraun anbraten.
Rippchen herausnehmen, Pfanne/Wok kurz ausspülen.

Rippchen zurück in den Wok geben.
Marinade + Kandiszucker hinzufügen und kurz karamellisieren lassen.
Ca. 250 ml Brühe oder Kochwasser zugießen.

Bei niedriger Hitze 10–15 Minuten offen köcheln, bis das Fleisch zart und die Sauce sirupartig eindickt ist.


Restlichen Essig (nach Geschmack) und Salz hinzufügen.
Sauce sollte süß, sauer und leicht salzig sein. 

Auf einem Teller anrichten, mit weißem Sesam und Frühlingszwiebeln bestreuen 

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Süßsaure Rippchen – Tang Cu PaiGu

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Vorbereitungszeit: Kochzeit:
Bewertung 4.2/5
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ZUTATEN

500 g Schweinerippchen
30 g Kandiszucker
3 EL Reisessig
½ TL Salz
½ EL dunkle Sojasauce
1 EL helle Sojasauce
1 EL chinesischer Kochwein
weißer Sesam

ZUBEREITUNG

  1. Rippchen in ca. 5 cm große Stücke schneiden, waschen und 5–10 Minuten blanchieren. Brühe aufbewahren.
  2. Rippchen mit Kochwein, heller und dunkler Sojasauce sowie Reisessig 20 Minuten marinieren.
  3. Rippchen in wenig Öl anbraten, herausnehmen und den Wok kurz ausspülen.
  4. Rippchen mit Marinade und Kandiszucker in den Wok geben, kurz bewegen.
  5. Brühe und Salz zugeben und 10 Minuten offen bei niedriger Hitze schmoren.
  6. Am Ende mit etwas zusätzlichem Reisessig abschmecken und servieren.

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6 Kommentare

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Chloe 09/10/2018 - 23:18

Super leckeres Rezept. Ist zu einer meiner Lieblingsspeisen geworden.
Vielen Dank Ting Ting für all die tollen Rezepte. Mach weiter so :)

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Marvin 30/01/2019 - 14:06

Hallo,

ich habe dein rezept schon mehrfach nachgekoht und es hat sehr gut geschmeckt. Vielen Dank dafür :)

Allerdings war bei mir zum Schluss, nachdem das Wasser verkocht ist und die Sauce eine cremige Konsistenz angenommen hat, ziemlich wenig sauce übrig. Die Rippchen waren so, wie mariniert, aber die sauce reichte nicht, um die Rippchen richtig in die Sauce zu tunken. Ich würde gerne viel mehr Sauce machen, so etwa 3 bis 4 mal soviel. So habe ich es im Original China Restaurant immer gegessen.

Kann ich einfach die Menge der Zutaten für die Sauce vervielfachen oder schmeckt es dann zu stark? Wie kann ich sonst die Menge regulieren? Gibt es da einen Trick?

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.
Liebe Grüße

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Ting Ting 03/02/2019 - 23:15

Hallo Marvin,
das freut mich. Vielen Dank :)
Ich habe es jetzt bei diesem Gericht nicht getestet, aber es sollte theoretisch klappen, wenn du die kalte Brühe (evtl. etwas mehr Brühe als sonst) mit etwas Stärke vermischst und dann zum Fleisch gibst.

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Marvin 30/01/2019 - 14:08

Wenn es möglich ist, könntest du mir über e-mail schreiben, dann lese ich es auf jeden Fall :)
Liebe Grüße

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Ting Ting 03/02/2019 - 23:27

Habe dir gerade auch noch eine E-Mail zugeschickt :)

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Marvin 04/02/2019 - 18:44

Danke, das werde ich ausprobieren :)
Liebe Grüße

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