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Ramen Shop/ Ramen Teh: Film Review

by Ting Ting

In der Hauptrolle des Films „Ramen Shop/ Ramen Teh“ steht ein junger Mann namens Masato. Seine Leidenschaft ist das Kochen, welches er auch als Beruf als Ramen Meister im Familienbetrieb in Japan ausübt.
Die Geschichte erzählt, wie Masato kurz nach dem Tod seines Vaters von Japan in das Heimatland seiner längst verstorbenen Mutter, Singapur reist, um sich selbst, seine Familie und ein bestimmtes Rezept zu finden.
Der gesamte Film ist vollgepackt mit leckeren Speisen kombiniert mit einer traurigen Liebesgeschichte seiner Eltern, die in Flashbacks erzählt werden. Man wechselt ständig zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit und lernt dadurch Stück für Stück das Geheimnis seiner Familie kennen.
Gesprochen wird im Film auf japanisch, chinesisch und englisch. Denn obwohl Masatos Mutter aus Singapur stammt, spricht Masato selbst kein Wort Chinesisch. Auf seiner Reise nach Singapur begegnet er dementsprechend viele Sprachbarrieren, besonders als er seiner Großmutter mütterlicherseits zum ersten Mal begegnet. Diese Barrieren werden jedoch mit Hilfe von Essen überwunden.

© mm-filmpresse.de

Mein persönliches Fazit zum Film Ramen Shop

Der Film verleiht einen schönen Einblick in die verschiedenen Kulturen und Essgewohnheiten (Japan, China und Singapur). Soweit ich weiß ist der original Titel des Films Ramen Teh, ich weiß also nicht genau, warum er auf Deutsch Ramen Shop heißt. Denn der Titel Ramen Teh macht für mich viel mehr Sinn. „Ramen“ ist eine japanische Nudelsuppe (mit chinesischen Wurzeln) und Bak Kuh Teh ist eine berühmte Schweinerippchen Suppe aus Singapur. Ramen Teh ist also eine Zusammensetzung aus beiden lokalen Spezialitäten. Und da die Geschichte sich in beiden Ländern abspielt und Masatos Eltern zudem jeweils aus Japan und Singapur stammen, wäre Ramen Teh ein viel passenderer Titel gewesen, als ein nicht viel sagender „Ramen Shop“. Aber nun ja.. das ist nur meine Meinung.
Generell ist es ein sehr schöner Film, der hungrig macht, gewürzt mit einer traurigen und vielleicht etwas klischeehafter Liebesgeschichte. Aber man lernt viele asiatische Gerichte im Film kennen und auch etwas über die Kultur der jeweiligen Länder. Ich kenne es aus China, dass das gemeinsame Essen in Familien große Bedeutung. Für Deutsche ist es deshalb vielleicht etwas unverständlich, warum man so viel Zeit und Mühe in einfaches Essen steckt und warum manches in einem Nostalgie erweckt.
Zum Ende hin drückt der Film ziemlich heftig auf die Tränendrüse. Taschentücher sollten also bereit gehalten werden.

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5 Kommentare

Andreas 19/05/2019 - 01:34

Hallo Ting Ting,

danke für den Film Tipp. Ich finde ja, die Japaner haben es echt raus Filme über Essen zu machen. Tampopo, Ramen Samurai, Rinco’s Restaurant und Midnight Diner sind ein paar, die mir spontan einfallen. Und ja, es gibt eine Menge japanische Filme die kein Hollywood Style Happy End haben. Ich mag das eigentlich trotzdem, da es meistens irgend einen Sinn ergibt, auch wenn’s tragisch ist.

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Ting Ting 29/05/2019 - 10:26

Hallo Andreas,
hehe, ist mir auch schon aufgefallen. Dieser Film endet zum Glück nicht tragisch ^^“ Aber dennoch traurig.

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Andreas 08/06/2019 - 23:17

Hallo Ting Ting,

hab den Film heute in einem kleinen Kino hier in Dresden gesehen. Es waren sogar einige hier lebende Japaner da, die an einem kleinen Stand in der Eingangshalle hausgemachte Japanische Snacks verteilt haben.

Der Film „menschelt“ ziemlich, ich fand ihn aber trotzdem sehr nett. Und ausserdem habe ich jetzt wieder tausend Rezepte, die ich im Internet suchen muss 🙂

Danke nochmal für den Tipp.

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Ting Ting 11/06/2019 - 22:31

Hallo Andreas,
danke für dein Feedback 🙂
P.S. falls du dich für das Bak Kuh Teh Rezept interessierst, kannst du mir gerne bescheid geben.

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Andreas 12/06/2019 - 19:44

Hallo Ting Ting,

Solltest Du schonmal ein Bak Kuh Teh Rezept erfolgreich ausprobiert haben wäre ich sehr interessiert. Ich habe schon einige Chinesische Suppen mit Rippchen ausprobiert und fand die immer sehr lecker.

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